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Klassische Wandbilder oder Bilddteppiche in Halbstich oder Kreuzstich sind die traditionellen Straminhandarbeiten. Genauso beliebt waren früher Polstermöbelbezüge. Hier gibt es auch noch eine reiche Tradition in der Bargello- oder Florentiner-Technik.
Halbstich oder Gobelinstich

Kreuzstich
Bargello
Flächenfüllstiche:
Diamantstich
Schachbrettstich
Fischgratdiagonale
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Straminstickerei ist aber nicht so eingeengt, mit variantenreichen Flächenfüllstichen werden ganz besondere Strukturen möglich. In der Regel sollten die Stiche den Stramin voll überdecken.
Stoffwahl:
Es gibt zweifädige Stramine, Mono-Stramine und Dreherstramine. Allen gemeinsam ist, dass sie sehr offen gewebt und steif appretiert sind. Welchen Stramin Sie wählen, hängt vom Verwendungszweck, der Stickart und den Stickmaterialien ab. Stramin wird gelegentlich auch als Canevas bezeichnet.
Gewebevorschläge:
Der wichtigste Stramin ist 1231 PENELOPE . Er passt mit 39 Stichen/10 cm zur Gobelinwolle. 500 STRAMIN hat in der Stichzahl die größte Auswahl. Sie reicht von 26 bis 80 Stichen pro 10 cm. Dieser Stickstramin wird gern für Kissen und kleine Teile genommen, die 60 cm Warenbreite ist dafür günstig. Für Grobkreuzstich kommen die SUDAN-STRAMINE 1210/185, 1201/210, 1204/240 in Frage, wobei die Zahl hinter dem Schrägstrich die Stichzahl pro Meter angibt. Für Bargello und die fantasievollen Flächenfüllstiche sind die einfädigen Stramine 9281 ROYAL CANVAS und 604 ZWEIGARTTWIST geeignet, es gibt sie in mehreren Stichzahlen. Auf 1010 CAMILLA machen schon seit langem und immer noch Kinder ihre ersten Stickversuche.
Stickgarn:
Das Stickgarn richtet sich nach der Stichzahl des Stramins. Auf groben Qualitäten wird üblicherweise mit Wolle gestickt. Für Wandteppiche gibt es spezielle Gobelinwollen und für die feinen Straminqualitäten, bis hin zu Petit Point, wird auch geteilter Sticktwist verwendet. Die Garne für Flächenfüllstiche sollten Sie auf einem extra Stück Stramin vorher ausprobieren, hier können Sie alle Arten von Stickmaterial verwenden.
Sonderformen:
9614 MAGIC CANVAS ist ein Dreherstramin, den es in vielen Farben gibt. Weil das Grundgewebe farbig ist, ist eine wichtige Regel der Straminstickerei aufge- hoben. Sie brauchen das Gewebe nicht voll über- sticken. Im Gegenteil, die Gewebefarbe ist Teil der Stickerei und die Transparenz des Gitters wird mit einbezogen. Für traditionelle Stiche ist MAGIC CANVAS ebenfalls geeignet, Sie müssen nicht so sehr darauf achten, dass der Stramin nicht "durchblitzt".
WASTE CANVAS
(zu deutsch Wegwerf-Stramin) ist ein Hilfsmittel zum Besticken von Geweben, die man nicht auszählen kann. Sie nehmen dafür 500 STRAMIN in der gewünschten Stichgröße, heften ihn auf ein T-Shirt oder eine Jeans und sticken durch beide Stofflagen. Anschließend die Stickerei anfeuchten und den Stramin Faden für Faden herausziehen.
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